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Themenbeispiele des Modultags „Übergänge gestalten“ im Fach Mathematik:

Grundvorstellungen entwickeln von Operationen und Größen
Welche Stützpunktvorstellungen sind aus der Grundschule bekannt und können in der Sekundarstufe genutzt werden um neue, tragfähige Grundvorstellungen zu entwickeln, die ein nachhaltiges Lernen im Fach Mathematik fördern.
Exemplarisch werden wir inhaltliche Vorstellungen von den Rechenoperationen untersuchen und Größenbereiche der Primarstufe in den Blick nehmen, um sie mit den Leitideen der Sekundarstufe in Beziehung zu setzen.

Inter-Netzzo – Im Kopf unterwegs zwischen Netzen, Schachteln und Würfeln.
Eine Lernumgebung (nicht nur) zur Förderung der (Raum-)Vorstellung.
Im Rahmen dieses Moduls erhalten die Teilnehmer/-innen Gelegenheit zur eigenen Erprobung der Aufgabenstellungen. Darüber hinaus sollen Analysen im Hinblick auf die 'kognitiven Anforderungen an die Lernenden´ sowie bezogen auf die 'Förderung prozess- und inhaltsbezogener Kompetenzen´ Einblicke in das Potenzial der Lernumgebung ermöglichen und sowohl Ziele in der Grundschule als auch besonders für die Weiterarbeit in der Sekundarstufe erarbeitet werden.

Zahlenraum- und Zahlbereichserweiterungen
„Zahlen gehören zu den Urstoffen, aus denen Mathematik gemacht wird. Der Aufbau des Zahlensystems von den natürlichen bis zu den komplexen Zahlen ist eine in Jahrtausenden gewachsene Kulturleistung von höchster Perfektion. Bis zu ihrer Vollendung war manches geistige Hindernis zu überwinden“. [Lisa Hefendehl-Hebeker und Susanne Prediger]

  • Wie können SuS die Genialität erleben und begreifen, die unserem Zahlsystem und der systematischen Zahlbereichserweiterung zugrunde liegt?
  • Welche in der Grundschule geschaffenen Grundvorstellungen zu den Rechenoperationen sind tragfähig für sämtliche Zahlbereiche?
  • Auf welche Veranschaulichungen und Arbeitsmittel können wir durchgängig zurückgreifen? Was müssen wir eventuell ganz neu denken?
  • Gibt es Denk-Strategien, die von der Grundschule über die Sekundarstufe hinweg hilfreich sind und somit als durchgängiges Prinzip vermittelt werden können?

In diesem Workshop geht es um eine win – win – Situation für LA beider Schulstufen, indem wir in den direkten Austausch miteinander gehen: Was wird als Grundstock in der Grundschule gelegt und wie wird bzw. wie kann damit in der Sekundarstufe tragfähig weitergearbeitet werden?

Lernstand 5 – Auswertung und Umgang mit den Ergebnisrückmeldungen
Im Workshop wird die zentrale Funktion von Lernstand 5 in den Vordergrund gestellt.
Diese liegt in der Diagnose und Förderung zu Beginn von Klassenstufe 5, um einen gelingenden Übergang in die auf der Grundschule aufbauenden Schularten zu gestalten. Die Ergebnisrückmeldungen liefern den Lehrkräften und Schulen fachdidaktisch differenzierte Informationen über den Leistungsstand der Lernenden hinsichtlich der untersuchten Kompetenzen.
Den künftigen Lehrkräften der Primarstufe wird ein möglicher Umgang mit den Ergebnissen von Lernstand 5 vorgestellt. An praxisbezogenen Beispielen werden verschiedene Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie im Anschluss an Lernstand 5 Schülerinnen und Schüler weiter gefördert und gefordert werden können.

 

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