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Lehrbeauftragte/r am SSDL (GWHRS) Weingarten - Beschreibung der Tätigkeit
 

Lehrbeauftragte (LB) sind Lehrkräfte an Grundschulen bzw. WHRS/RS/GMS, die mit einem Teildeputat an das Seminar abgeordnet sind. Dienststelle ist jedoch nach wie vor die Stammschule. Der Umfang der Abordnung richtet sich nach einem vorgegebenen Schlüssel nach der Größe der betreuten Ausbildungsgruppe. Ggf. können durch die Übernahme zusätzlicher Aufgaben am Seminar weitere Stunden oder Stundenbruchteile hinzukommen. Um diese Stundenanzahl reduziert sich das Deputat an der Schule in dem Schuljahr, das der Übernahme eines Lehrauftrags zum Kursbeginn am 01.02. folgt.

Lehrbeauftragte leiten die Ausbildung im Rahmen der Fachdidaktik (FD), in Ausnahmefällen auch nur im Bereich Pädagogik. Dabei orientieren sie sich an der entsprechenden Prüfungsordnung, dem Bildungsplan und den landesweit vorgegebenen Ausbildungsstandards (siehe Homepage). Das Kollegium des Seminars Weingarten hat seine Leitlinien zusätzlich in einem Leitbild formuliert. Die Betreuung einer FD-Gruppe hat einen zeitlichen Umfang von 70 Stunden (45 Minuten-Einheiten). Zu dieser Ausbildungsaufgabe gehört es, die Lehramtsanwärter*innen (LA) in jedem Ausbildungsabschnitt auch im Unterricht zu besuchen und anschließend zu beraten, und zwar …
… im GS-Bereich
einmal im 1. Ausbildungsabschnitt
und zweimal im 2. Ausbildungsabschnitt
… im WHRS-Bereich
einmal im 1. Ausbildungsabschnitt
und ein weiteres Mal im 2. Ausbildungsabschnitt.
Im Rahmen der Ausbildung hospitieren die LA an einem Ausbildungstag während des 1. Ausbildungsabschnitts zwei Stunden im Unterricht der/des LB.
Zur Tätigkeit gehört die Mitwirkung als Prüfer*in bei den II. Staatsprüfungen; im WHRS-Bereich umfasst dies auch die Prüfungstätigkeit bei mündlichen Prüfungen an einem Nachbarseminar.

Um den Lehrauftrag sachgemäß ausführen zu können, ist eine enge Zusammenar-beit mit der Bereichs-, der Fachleitung und ggf. dem Fachteam notwendig. Es finden übers Jahr jeweils wenigstens 4 Bereichssitzungen statt, so dass der Informationsfluss in beide Richtungen gewährleistet ist. Auf der Ebene des Gesamtseminars finden zusätzlich wenigstens 2 Seminarkonferenzen statt. Bei beiden Konferenzarten besteht Anwesenheitspflicht.
Die Teilnahme an der jährlich stattfindenden zweitägigen auswärtigen Dienstbesprechung, bei der fächerübergreifende Themen bearbeitet werden, ist wünschenswert.

Bei erfolgreicher Tätigkeit ist ggf. auch die Übernahme eines weiteren Lehrauftrags (zusätzliche Gruppe im selben Fach, weiteres studiertes Fach, Pädagogik-Gruppe) als LB oder auch als Fachleiter*in möglich. Damit ist dann i.d.R. eine überhälftige Abordnung an das Seminar verbunden.

Über die Übernahme eines Lehrauftrags hinaus wird von LB die Bereitschaft erwar-tet, sich an der Weiterentwicklung des Faches und der allgemeinen Seminarentwicklung zu beteiligen. Dies kann auf unterschiedliche Weise erfolgen, z.B. durch die Übernahme zusätzlicher Ausbildung im Rahmen der Ergänzenden Veranstaltungen, durch die Mitarbeit in Arbeitsgruppen (Profilbereiche, Qualitätsentwicklung, Vorbereitung von Tagungen, …), durch die Mitarbeit im Personalrat, …
Im Rahmen der anstehenden strukturellen Veränderungen (IBBW, ZSL) wird von LB auch die prinzipielle Bereitschaft zur Mitwirkung an der Lehrerfortbildung erwartet.

Lehrbeauftragte werden von der Seminar- und der Bereichsleitung in ihre Tätigkeit eingeführt und insbesondere im 1. Ausbildungsjahr auch begleitend unterstützt. Es besteht die Möglichkeit bei Prüfungen zu hospitieren. Seminarübergreifend finden an den Akademien Lehrgänge für neue wie auch für bereits erfahrende LB statt, die für die Aus- und Fortbildung wichtig sind.

Vielfältige Veranstaltungen (Ausflug, Feiern, Weihnachtsessen, auswärtige Tagung mit Übernachtung, Austausch bspw. bei Jahrestagungen mit Fachkollegen anderer Seminare, …) sollen auch das kollegiale Zusammenwirken fördern.

Wie wird man Lehrbeauftragte/r?

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