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Digitale Bildung am Seminar in Weingarten


„Eine zeitgemäße Schule muss sich an den großen Veränderungen der Welt orientieren und ihre Inhalte und Methoden entsprechend anpassen. Am Bisherigen unhinterfragt festhalten wird auf die Dauer nicht funktionieren. Im Falle der Digitalisierung bedeutet dies paradoxerweise sowohl eine Stärkung des Nichtdigitalen als auch der digitalen Kompetenzen.“ (Honegger 2017)

 

In den vergangenen Dekaden zeigt sich immer mehr, dass die mit der Digitalisierung zusammenhängenden Prozesse Schüler/innen, Lehrpersonen und Schulleitungen vor massive Herausforderungen stellen. Die Mitarbeiter/innen des Seminars Weingarten (GWHRS) nehmen diese Herausforderung ernst und erarbeiten derzeit ein entsprechendes Konzept, um die eigenen Mitarbeiter/innen und Anwärter/innen, aber auch die Schulen und Lehrkräfte der Region zu unterstützen.

 

Abb. 1: Das Arbeiten mit einem Tablet gehört mit zur Seminarausbildung

In einem ersten Schritt verfügt das Seminar seit Ende 2019 über eine flächendeckende WLAN-Ausleuchtung sowie eine entsprechende Präsentationstechnik (jeder Seminarraum ist mit Beamer/Display und AppleTV ausgestattet), interessierte Seminarmitarbeiter/innen wurde mit Tablets ausgestattet, eine Seminartagung mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung“ wurde Ende 2019 durchgeführt.

Essenzielle weitere, derzeit in Erarbeitung befindliche Bestandteile des Konzepts sind u.a.

  • Erarbeitung eines Qualifizierungskonzepts für Seminarmitarbeiter/innen im Hinblick auf deren technische, fachliche, fachdidaktische und pädagogische Medienkompetenzen (Grundlage: TPACK-Modell),
  • Förderung der Medienkompetenzen der Anwärter/innen (Grundlage: TPACK-Modell), auch im Hinblick auf die Nutzung mobiler Endgeräte im Seminar- und Schulalltag.
  • Weiterentwicklung des vorhandenen Lehr-Lernsettings, auch durch die Etablierung eines pädagogischen MakerSpaces.

Ansprechperson:
Herr Dr. Johannes Zylka

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